Das neue Jahr nimmt Fahrt auf und so steht es auch um die Sanierung unserer „alten Dorfschule“.

Am Nachmittag des 30. Januar 2020 bekamen wir in Meuro Besuch von Herrn Schumann, dem Kirchenbaureferenten der Kreiskirche Wittenberg, und Herrn Dr. Titze vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie aus Halle, um letzte bauliche Fragen zu klären, bevor die Arbeiten richtig losgehen können.

Begehung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie
Begehung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie

Die „Spindestübler“ um Pastorin Andrea John und Bauingenieurin Almuth Bretschneider bekamen für die bisherigen Planungen sehr positives Feedback und der Rundgang war für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend. Alle Denkmalschutzbestimmungen können eingehalten werden und stellen keine Hindernisse für die Sanierung dar. Sogar ein etwas größeres Dachfenster lässt sich realisieren, um dem Schornsteinfeger den Arbeitsweg zu erleichtern und die planmäßig im Herbst fertig sanierte Spindestube auch im Obergeschoss mit Licht zu füllen.

Themen waren unter anderem die Gestaltung der Eingangstür und Fenster, die historisch möglichst originalgetreue Instandsetzung der Fassade, der Innenausbau des Daches und die Schaffung eines barrierefreien Sanitärbereiches.

Einer der alten Kachelöfen gefiel besonders Herrn Dr. Titze vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie so sehr, dass entschieden wurde ihn zu erhalten. Geheizt wird später natürlich trotzdem mit einer neuen Heizungsanlage.

Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung seitens der Kreis- und Landeskirche und auch über die reibungslose und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz.

Der Ofen in diesem Raum wird gerettet